Anlagenüberwachung

Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb eine Anlagenüberwachung bei Photovoltaikanlagen unbedingt empfohlen wird. Zunächst ist die Ertragssicherung zu nennen, denn der Ertrag entscheidet über die Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus können über eine Anlagenüberwachung zudem Fehlfunktionen bereits früh erkannt werden.

Manuelle Anlagenüberwachung

Die einfachste – und preiswerteste – Methode zur Anlagenüberwachung besteht darin, die Werte in regelmäßigen Abständen selbst zu notieren. Dazu müssen die Photovoltaik Ertragswerte täglich, wöchentlich oder monatlich notiert werden. Um sie vergleichen zu können, müssen sie in eine Tabelle eingetragen werden. Gleichzeitig muss jedoch der Wechselrichter regelmäßig auf Fehlermeldungen hin überprüft werden.

  • Vorteile: Die Kosten für den Datenlogger werden eingespart. Empfehlenswert ist die manuelle Anlagenüberwachung für alle, die sich im Umgang mit dem PC oder dem Internet und/oder Smartphones etc. schwer tun.
  • Nachteile: Die Regelmäßigkeit wird nicht lange anhalten. Fehlfunktionen können zwar vermutet werden, aber genaue Informationen liefern die Ertragswerte letztlich nicht.

Photovoltaik Datenlogger

Die Anlagenüberwachung per Datenlogger erfolgt automatisch, ununterbrochen und ist ausgesprochen anwenderfreundlich. Dabei werden die Daten des Wechselrichters aufgezeichnet und am Computer ausgewertet. Datenlogger werden in unterschiedlichen Ausbaustufen angeboten. Empfehlenswert sind Datenlogger, die eine tatsächliche Anlagenüberwachung bieten und über eine Alarmfunktion verfügen. Dann wird bei Fehlfunktionen, etwa dem Ausfall einzelner Strings, Verschattungen der Photovoltaikanlage oder Kabelproblemen, über SMS, E-Mail oder Fax eine Meldung gesendet.

  • Vorteile: Ausgesprochen benutzerfreundlich, bequemer Vergleich mit den Ertragsdaten anderer Photovoltaikanlagen, Fernüberwachung via Smartphone oder Laptop möglich, individuelle Konfiguration, großes Angebot auf dem Markt.
  • Nachteile Vergleichsweise hohe Kosten von 300 Euro an aufwärts.