Umwelt- und Verfahrenstechnik an der Hochschule Augsburg

Steckbrief

Abschluss
Dauer
Beginn
Bundesland
Einrichtung

Bachelor of Engineering
7 Semester
WS
Bayern
Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg

Im Studiengang Umwelt- und Verfahrenstechnik an der Hochschule Augsburg werden zukünftige Ingenieure für den Umweltschutz ausgebildet. Zur praktischen Umsetzung des notwendigen Klimaschutzes, der Schaffung von mehr Energieeffizienz und der Gewährleistung von Ressourcenschonung spielen der technische Umweltschutz und schlüsselfertige Umwelttechniklösungen entscheidende Rollen.

Studieninhalte / Studienablauf

Der Studiengang Umwelt- und Verfahrenstechnik umfasst eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Im zwei Semester dauernden Grundstudium werden naturwissenschaftlich-technische Grundlagen gelegt. Dies geschieht in den Fächer Mathematik, Technische Physik, Werkstoffkunde sowie Chemie. Ein weiterer Fokus liegt auf den Grundlagenfächern Mechanik/ Technische Mechanik, Festigkeitslehre, Konstruktion und Maschinenelemente. Das Hauptstudium ist betont anwendungsorientiert. In Kurzzeitpraktika und Konstruktionsübungen werden die Inhalte parallel praxisnah erprobt. Das komplette fünfte Semester ist als praktisches Studiensemester mit begleitenden Lehrveranstaltungen angelegt und beinhaltet maßgeblich umfangreichere, eigene Konstruktions- und Laborarbeiten. Die eigenen Interessenschwerpunkte entwickeln die Studierenden dann zum Ende des Studiums. Hier wählen sie zu den anwendungsorientierten Pflichtfächern aus dem Fächerangebot des Studiengangs insgesamt sechs Semesterwochenstunden frei aus. Den Studienabschluss bildet die Abschlussprüfung einschließlich der Bachelorarbeit.

Studienziele, Berufsfelder & Perspektiven

Das noch relativ neue Berufsbild des Umwelttechnikingenieurs (B.Eng.) ist unmittelbar aus einem Bedarf des freien Marktes an Spezialisten für Umwelttechnik gewachsen. Die Ausbildung an der Hochschule Augsburg orientiert sich entsprechend an den tatsächlichen Einsatzgebieten. Das Aufgabenspektrum ist praxisnah und sehr vielfältig: Verfahrensingenieure mit integrierten Kenntnissen von Umwelttechnik und Umweltschutzes konstruieren und entwickeln umweltgerechte Maschinen, können aber genauso Unternehmen und Institutionen beraten oder sich im Dienstleistungssektor etwa mit einem Ingenieur- und Planungsbüro ansiedeln. Gerade im unmittelbaren geographischen Umkreis der Hochschule Augsburg, haben sich mehr als 500 umweltbezogene Unternehmen angesiedelt. Die Region wird zudem von der bayerischen Staatsregierung zu einem internationalen Kompetenzzentrum im Bereich Umwelttechnik entwickelt.

Schwerpunkte & Besonderheiten des Studiengangs

Während der gesamten Studienzeit werden Übungen und Praktika in den Labors der Fakultät parallel zu Vorlesungen und Studienarbeiten angeboten. Über die Fakultät für Maschinenbau ist ein Studentenaustausch an Partnerhochschulen im europäischen und nichteuropäischen Ausland möglich. Die Beteiligung der Fakultät am European Credit Transfer System (ECTS) vereinfacht die anschließende Anerkennung der Studienleistungen.

Abschluss

Der Studiengang Umwelt- und Verfahrenstechnik schließt mit dem Bachelor of Engineering (B.Eng.) ab. Die Hochschule Augsburg bietet im Anschluss den aufbauenden Masterstudiengang Umwelt- und Verfahrenstechnik an. Er umfasst drei Semester und schließt mit dem Master of Engineering (M.Eng.) ab.

Zulassungsvoraussetzungen & Bewerbung

Alle Informationen zur Bewerbung und zum Zulassungsverfahren (Zulassungsbeschränkungen, Vergabearten, Sonderregelungen, Beglaubigungen etc.) enthält das auf der Webseite der Hochschule downloadbare Infoblatt über das Zulassungsverfahren.