Verfahrens- und Umwelttechnik an der Beuth Hochschule für Technik Berlin

Steckbrief

Abschluss
Dauer
Beginn
Bundesland
Einrichtung

Bachelor of Engineering
7 Semester
WS
Berlin
Beuth Hochschule für Technik Berlin

Der Studiengang Verfahrens- und Umwelttechnik bildet Verfahrenstechnik-Ingenieure für den Anlagenbau mit Schwerpunkt Umwelttechnik aus. Dabei liegt der Fokus sowohl auf Energieanlagen und Stromerzeugung, wie auf Abfallentsorgung (Müll, Abgas und Abwasser), Produktion (z.B. Kraftstoff, Kunststoff oder pharmazeutische Produkte) sowie Aufbereitung (Trinkwasser).

Studieninhalte / Studienablauf

Der Studienablauf umfasst ein Grundlagenstudienabschnitt über vier Semester sowie ein Kern- bzw. Vertiefungsstudienabschnitt über drei Semester. In den ersten drei Semestern wird in die Mathematik, Verfahrens- und Umwelttechnik, Werkstoffkunde, Chemie, Mechanik und Konstruktion, Thermodynamik und Strömungslehre sowie Mess- und Regelungstechnik eingeführt. Zudem werden die Grundlagen verfahrenstechnischer Simulation vermittelt. Im vierten Semester geht es zusätzlich um Apparatebau, thermische Verfahrenstechnik, Reaktionstechnik und Bioverfahrenstechnik. Das folgende Hauptstudium bietet über zwei Semester Wahlpflichtmodule in individuell gewählten Spezialgebieten an. Dazu zählen Anlagenentwürfe und Laborpraxis. Im siebten Semester wird ein Praktikum absolviert sowie die Bachelorarbeit geschrieben. Das Studium der Verfahrens- und Umwelttechnik schließt nach einer Regelstudienzeit von sieben Semestern mit dem Grad Bachelor of Engineering ab.

Studienziele, Berufsfelder & Perspektiven

Im Zusammenhang mit Rohstoffverknappung und zunehmender Sensibilisierung für Recycling und Reusing wird die Verfahrenstechnik immer mehr zur brückenschlagenden Wissenschaft zwischen Rohstofferschließung, Produktion und Rohstoffrückgewinnung aus Abfällen anderer Produktions- und Verwertungsprozesse. Dabei richtet sich das Interesse der Industrie auf die Spezialisten der verschiedenen verfahrenstechnischen Prozesse, sei es die Konstruktion und der Bau von nachhaltigen Energierzeugungsanlagen für Solarstrom, Biogas oder Windkraft oder die Verarbeitung von Ausgangsstoffen wie Rohöl zu End- beziehungsweise Fertigprodukten wie Benzin oder Kunststoff. Wo immer umweltsensible biologische, chemische und physikalische Prozesse zur Produktion genutzt werden, herrscht Bedarf an Verfahrenstechnik-Ingenieure mit Umwelttechnikfokus.

Abschluss

Der Studiengang Verfahrens- und Umwelttechnik schließt mit dem Bachelor of Engineering (B. Eng.) ab. Die Beuth Hochschule für Technik Berlin bietet im Anschluss einen Masterstudiengang Wirtschaftsingenieur/in - Energie und Umweltressourcen an. Er umfasst drei Semester und schließt mit dem Master of Science (M. Sc.) ab.

Zulassungsvoraussetzungen & Bewerbung

Voraussetzung für die Zulassung ist die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Alternativ dazu gilt auch eine fachgebundene Studienberechtigung nach § 11 Berl HG. Ausländische Studienbewerber benötigen außerdem eine deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang. Vor Studienbeginn muss ein 13-wöchiges, technisches Vorpraktikum absolviert worden sein. Eine Zulassungsbeschränkung besteht im NC-Verfahren. Die Beuth Hochschule für Technik Berlin führt das Bewerbungsverfahren durch. Weitere Informationen zum Studiengang Verfahrens- und Umwelttechnik finden sich auf der Website der Beuth Hochschule.