Solarstrom

Solarstrom wird in Photovoltaikanlagen durch die Solarzellen erzeugt. Der produzierte Solarstrom kann entweder direkt genutzt oder in das öffentliche Netz eingespeist werden. Sonnenenergie ist kostenlos und in absolut ausreichender Menge vorhanden, auch in Deutschland.

Anteil des Solarstroms in Deutschland

Seit der Abkehr von der Atomkraft ist die Nutzung der Solarenergie noch wichtiger geworden. Mit der Solarstromerzeugung können dabei ganz erhebliche Mengen an schädlichem Kohlendioxid eingespart werden, die bei der Stromproduktion mit fossilen Brennstoffen freigesetzt werden. Dennoch werden derzeit insgesamt weniger als zwei Prozent des gesamten Stroms in Deutschland durch Photovoltaik erzeugt. An den erneuerbaren Energien hat der Solarstrom im Jahr 2010 einen Anteil von rund 12 Prozent gehabt. Die Förderung des Solarstroms über die Einspeisevergütung und den Eigenverbrauch sollen beim weiteren Ausbau helfen.

Umweltfreundlicher Solarstrom

Wie umweltfreundlich ist Solarstrom?

Die Erzeugung von Solarstrom in Photovoltaikanlagen hat eine Menge von Vorteilen. So ist die Sonnenenergie unbegrenzt und kostenlos verfügbar. Und auch in Deutschland können große Teile des Bedarfs durch Solarstrom gedeckt werden. Es werden keine schädlichen Treibhausgase freigesetzt, kein Kohlendioxid emittiert und es findet auch keine Feinstaubbelastung statt. Andererseits ist die Produktion von Photovoltaik Modulen nicht ganz problemlos. Hier werden durchaus umweltschädliche Chemikalien genutzt, etwa Phosphor, Bor als Dotiermittel oder Chlorwasserstoff zur Reinigung des Rohstoffs Siliciums. Die Herstellung von Halbleiterwerkstoffen ist zudem energieintensiv. Deshalb sollte man auch die sogenannte energetische Amortisation der Photovoltaik betrachten. Damit ist der Zeitpunkt gemeint, an dem die Solarzellen mehr Solarstrom produzieren, als Strom zu ihrer Fertigung genutzt wurde.

Lohnt sich Solarstrom?

Solarstrom hat eine ganz klare positive Ökobilanz. Die oben genannte energetische Amortisation wird im Regelfall nach 1,5 bis 5 Jahren erreicht. Bei der energetischen Amortisation liegen die Dünnschichtzellen vorn, da zu ihrer Herstellung wenig Rohstoff und wenig Energie benötigt wird. Betrachtet man die wirtschaftlichen Aspekte, so wird schnell deutlich, dass Solarstrom auch hier konkurrenzfähig ist. Die durchschnittliche Amortisationszeit liegt zwischen 11 und 15 Jahren, bei einer gesetzlich garantierten Einspeisevergütung über 20 Jahre. Solarstrom lohnt sich also nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch.