Photovoltaik Infoveranstaltungen: "Woche der Sonne und Pellets"

Bereits zum neunten Mal findet in diesem Jahr die "Woche der Sonne und Pellets" statt. Vom 12. bis zum 21. Juni können sich Verbraucher auf zahlreichen Infoveranstaltungen über Themen rund um die Photovoltaik, die Solarthermie und die Pelletheizung informieren. Organisiert wir die Woche der Sonne und Pellets gemeinsam vom BSW Solar und vom Deutschen Energieholz- und Pelletverband e.V. Unternehmen, Kommunen, Handwerker und sonstige Experten sind eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen zu beteiligen. Insgesamt werden voraussichtlich mehr als 1000 solcher Veranstaltungen angeboten werden.

Hoher Beratungsbedarf

Der Beratungsbedarf insbesondere privater Hausbesitzer zu Fragen rund um die neuen Energien ist unverändert hoch. Das liegt im Wesentlichen daran, dass insbesondere im Bereich Wärmeversorgung immer über Komplettlösungen gesprochen werden muss. Die Rentabilität einer Solarthermieanlage hängt entscheidend davon ab, mit welcher konventionellen Heizung die Anlage gekoppelt wird und wie effektiv das Gebäude gedämmt ist. Bei der Photovoltaik werfen die inzwischen marktreifen Stromspeicher neue Fragen auf. Ob sich ein Stromspeicher tatsächlich rechnet, kann ebenfalls nur nach intensiver Beratung im Einzelfall entschieden werden. Zusätzlich wir die Lage dadurch verkompliziert, dass die staatliche Förderung ständig reformiert wird und die Kalkulationen von gestern schon heute nicht mehr stimmen.

Bessere Förderung der Solarthermie

Gegenwärtig finden die wichtigsten Änderungen der Förderprogramme im Bereich Solarthermie statt. Anders als bei der Photovoltaik, wo die aktuellen Änderungen primär die Betreiber von Großanlagen betreffen, stehen hier die privaten Hausbesitzer in Fokus. Die Basisförderung für kleine Anlagen wird von 1500 auf 2000 Euro angehoben. Für größere Anlagen, deren Förderung sich nach der Kollektorfläche bemisst, steigt die Förderung von 90 auf 140 Euro pro Quadratmeter. Deutlich verbessert wird auch die Förderung kombinierter Maßnahmen, in denen die Installation einer Solarthermieanlage mit der Modernisierung der Heizung verbunden wird. Bislang gab es hier im Wesentlichen nur den „Kesseltauschbonus“ für die Installation eines modernen Heizkessels. Künftig können auch andere Effizienzsteigerung der Heizung über den Kombinationsbonus gefördert werden, beispielsweise der Einbau von Niedertemperaturheizkörpern. Gänzlich neu ist auch, dass eine Solarthermieanlage auch dann gefördert werden kann, wenn sie nur der Warmwasserversorgung dient. Ebenfalls vollkommen neu ist, dass auch die Modernisierung oder Erweiterung bestehender Solarthermieanlagen gefördert werden kann. Lediglich Neubauten sind nach wie vor von der Förderung ausgeschlossen, weil hier aufgrund der Energieeinsparverordnung ohnehin kein Weg an regenerativen Energien vorbei führt. Ausgenommen sind nur innovative Modellprojekte mit besonders hohem solaren Deckungsgrad.

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