Lohnt sich der Einstieg in die Photovoltaik noch?

Die Einspeisevergütung wurde gesenkt und generell gab es hier starke Einschnitte. Aus diesem Grund kommt auch die Diskussion darüber auf, ob sich der Einstieg in die Photovoltaik noch lohnt. Alleine im ersten Halbjahr 2012 wurde ein sehr hoher Zubau von Photovoltaik gemessen.  Natürlich wollten die Bürger damit den späteren Einschnitten vorbeugen und mit ihrer Anlage noch „rechtzeitig“ ans Netz gehen. Das ist ähnlich zu sehen wie mit den Benzinpreisen. Erreichen diese einen sehr niedrigen Preis, wird der Tank gefüllt, um nicht bei einer Preiserhöhung zu großen Verlust hinnehmen zu müssen.

Niedrige Preise und noch bleibende Einspeisevergütung nutzen

Die Preise in der Photovoltaik sind seit 2006 um mehr als die Hälfte gesunken. Dies macht auch die hier zu findende Grafik deutlich. Eine Photovoltaik Anlage wird in ihrem Preis nicht nach den Kilowattstunden, sondern nach den Kilowattpeak berechnet. Und genau dieser Preis ist konstant gesunken und wird auch in der nächsten Zeit sinken. Zukünftige Betreiber finden derzeit eine günstige Situation vor. Noch bis Ende 2012 werden für alle bis dahin errichteten Anlagen eine Einspeisevergütung von 28,74 Cent pro kWh gezahlt. Somit sollte man sich durchaus die Frage stellen, ob man nicht noch dieses Jahr sich kurzfristig für eine Photovoltaik Anlage entscheidet.

Einspeisevergütung bleibt konstant

Die gesetzliche Regelung im Erneuerbare Energien Gesetz sieht vor, dass die Einspeisevergütung mit dem aktuellen Satz der Installation bis 20 Jahre danach garantiert wird. Weiterhin kann eine Photovoltaik Anlage sogar mit dem Bausparvertrag finanziert werden. Doch die nach 2012 errichteten Anlagen werden mit einer geringeren Einspeisevergütung zurecht kommen müssen. In der nahen Zukunft sinkt diese immer weiter. Bedeutet also, je früher eine Anlage errichtet wird um so höher bleibt die Einspeisevergütung für die 20 Jahre konstant.