KfW Förderung für Photovoltaik Stromspeicher erfreut sich großer Beliebtheit

Die erst im Mai 2013 in Kraft getretene Förderung von Stromspeichern stößt auf große Resonanz. Mehr als 500 Förderanträge sind bei der KfW bereits eingegangen, was einer Gesamtsumme von etwa 10 Millionen Euro entspricht.

Ziel des Förderprogramms

Die Förderung von Batteriespeichern wurde im Rahmen des im letzten Jahr zwischen Bund und Ländern beschlossenen Solarkompromisses vereinbart. Ziel des Programms ist eine verbesserte Integration von Solaranlagen ins Stromnetz. Der Eigenverbrauch soll gesteigert werden, indem in besonders leistungsstarken Zeiten der Strom zwischengespeichert wird. Auf diese Weise wir das zeitliche Einspeiseprofil der Photovoltaikanlagen geglättet, weil Leistungsspitzen sich nicht mehr unmittelbar auf die Einspeisung auswirken. Auch aus diesem Grund wurde in den Bedingungen des Förderprogramms festgeschrieben, dass die eingespeiste Leistung auf 60 Prozent der Nennleistung beschränkt werden muss. Darüber hinaus muss der Wechselrichter die Möglichkeit einer Fernsteuerung durch den Netzbetreiber vorsehen. Diese Bedingung ist nachvollziehbar, weil die bessere Netzintegration das primäre Ziel dieses Programms ist. Wer keine Förderung eines Stromspeichers beantragt, kann auf eine entsprechende Nachrüstung des Wechselrichters verzichten, wenn er die eingespeiste Leistung dauerhaft auf 70 Prozent der Nennleistung begrenzt. Bei Anlagen mit geförderten Stromspeichern ist dies nicht möglich.

Förderfähige Anlagen

Gefördert werden die Anschaffung einer neuen Photovoltaikanlage mit einem Stromspeicher sowie die Nachrüstung von Anlagen, die 2013 in Betrieb genommen wurden. Anträge können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen stellen. Gefördert werden nur Speicher, die in Verbindung mit einer Solaranlage mit einer Nennleistung von maximal 30 Kilowatt betrieben werden. Die geforderte Mindestbetriebsdauer der Speicher beträgt fünf Jahre. (Zu beachten ist aber, dass die Beschränkung der Einspeisung auf 60 Prozent der Nennleistung in jedem Fall für die gesamte Lebensdauer der Photovoltaikanlage gilt!) Darüber hinaus muss der Hersteller des Speichers eine Zeitwertersatzgarantie über einen Zeitraum von sieben Jahren gewähren. Dies ist eine recht harte Anforderung, da die Lebensdauer eines der größten Probleme von Stromspeichern darstellt. Aber aus genau diesem Grund ist es auch eine nachvollziehbare Anforderung. Art der Förderung Es handelt sich um ein typisches KfW Förderprogramm. Das bedeutet zunächst, dass die Antragstellung nicht direkt bei der KFW erfolgt, sondern über die Hausbank. Die Förderung wird in Form zinsgünstiger Kredite gewährt, der Zinssatz ist bonitätsabhängig. Darüber hinaus sind Tilgungszuschüsse in einer Höhe von 30 Prozent der förderfähigen Projektkosten möglich.

Kommentare

Bild des Benutzers Katrin
Auf http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-05/30287917-erstes-quartal-2014-nachfrage-nach-kfw-foerderung-auf-hohem-niveau-007.htm habe ich auch einen sehr interessanten Artikel zur KfW Förderung gefunden. Ich finde es schon unglaublich zu sehen, wie groß das Interesse an den Fördermitteln ist und bin gespannt, wie sich das alles mit der Zeit noch weiter entwickeln wird und wie lang es diese Möglichkeiten der Förderungen überhaupt noch geben wird.

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