Förderung für Photovoltaik in Frankreich muss umgebaut werden

 

In Frankreich besteht noch viel Potenzial für den Ausbau von Photovoltaik, zumindest sieht dies die französische Regierung so und möchte eben dieses Potenzial möglichst kostengünstig ausschöpfen. Frankreich setzt weiterhin auf die Kernkraft, jedoch werden in einem vorgelegten Report vom Umwelt- und Industriestrukturierungsministerium die Erneuerbaren Energien als die Quellen für Energie bezeichnet. Damit könnte zumindest ein Teilrückzug aus der Kernkraft möglich sein.

Kernkraft reduzieren und durch regenerative Energie ersetzen

Der Anteil der Kernenergie soll in Frankreich von 75% bis 2025 auf ganze 50% gesenkt werden. So hatte es der französische Staatschef Francois Hollande mitgeteilt. Doch das dürfte kein leichter Unterfangen für Frankreich werden. Hier müssten die Ziele für Erneuerbare Energie gänzlich neu gesteckt werden und somit die bisher gesetzten Ziele verdoppelt werden.

Wahrhaft klingt dies nach harter Arbeit und ganz so leicht dürfte es nicht werden. Die französische Regierung will bei ihrem Vorhaben nach den Vorgaben der EU arbeiten und den Anteil Erneuerbarer Energie bis 2020 auf ganze 23% anheben. In einem Report des Netzbetreibers Reseau d'electricité de France wurde ein Beispiel von Kapazitäten in der Photovoltaik von 18 Gigawatt bis 2030 geschätzt.

Strompreise müssen bezahlbar bleiben

Der Ausbau der Erneuerbaren Energie ist definitiv ein positiver Schritt und auch, dass Frankreich sich teilweise von der Kernenergie verabschieden möchte. Jedoch müssen die Strompreise auch in der Zukunft trotz Ausbau bezahlbar bleiben. Die bisher festgelegten Einspeisevergütungen müssen demnach durch wettbewerbsorientierte Ausschreibungen für neue Kraftwerke ersetzt werden, aber eine Photovoltaik Anlage die dachintegriert ist soll davon nicht betroffen sein. Die Einspeisevergütung in Frankreich lag bisher je nach Typ und Größe zwischen 10,5 und 34 Cent pro Kilowattstunde.