Energiewende wird von der Photovoltaik vorangetrieben

Die Energiewende ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und nicht mehr wegzudenken. Zwar sind einige Probleme mit ihr behaftet, aber drum herum kommen ist nicht mehr möglich. Die Erneuerbare Energie ist zu einem unendlichen Rohstoff geworden und die Geschäfte mit ihr wachsen weiter. Trotz der Einigung bei der Einspeisevergütung und den damit verbundenen Einschnitten bei der Einspeisevergütung in der Photovoltaik, nimmt der Anteil von Solarstrom im ersten Halbjahr sogar zu. 14,7 Milliarden Kilowattstunden ist die Zahl des durch die 1,2 Millionen Photovoltaik-Anlagen produzierenden Stroms im ersten Halbjahr und die Zahl der Anlagen steigt trotzdem stetig weiter.

Damit ist ein neuer Rekord erreicht worden und im direkten Vergleich zum Vorjahr konnte der Wert sogar um 50% gesteigert werden. Der Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar Carsten Körnig sieht darin sogar den „Treiber“ in der Energiewende. Die Photovoltaik würde somit einen noch wichtigeren Standpunkt erhalten.

Auswirkungen auf die Strompreise

Es ist natürlich klar, dass diese Entwicklung und die weitere Steigerung der Anzahl an Photovoltaik-Anlagen bezahlt werden müssen. Laut der Aussage von Körnig ist die Energiewende nicht zum Nulltarif erhältlich und auf lange Sicht wird dadurch der Endverbraucher vor einer Kostenexplosion fossiler Energieträger geschützt.

Immerhin soll der Strompreis bis 2016 um nur 2,5% steigen, obwohl der Anteil an Solarstrom bis 2016 im Energiemix rund 7% betragen soll und sich damit fast verdoppeln wird. Allerdings klingen die 7% im Vergleich zu der Aussage der enormen Wichtigkeit von Photovoltaik in der Energiewende nur ehr gering. Dabei gilt es zu betrachten, dass die prozentuale Angabe auf alle Energieformen bezogen ist.

Strompreis und die Spitzenlast

Hinzu kommt noch der Aspekt des Smart Grids oder auch „intelligentes Stromnetz“. Bei dem der Stromanbieter neue Preismodelle erstellt und zu Spitzenlastzeiten andere Strompreise gelten sollen. Schon jetzt kann die Photovoltaik aber den Strompreis zu Spitzenlastzeiten senken. Bisher werden diese aber nicht an Endverbraucher weitergegeben. Zumindest geht dies aus einer Aussage von Körnig hervor. Bisher sind die Industrien von der EEG-Umlage befreit und dies müsste geändert werden.

Bildquelle: BSW-Solar